Implantate: Fest wie eigene Zähne

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Was sind Zahnimplantate?

Implantate ersetzen fehlende Zähne.
Implantate ersetzen fehlende Zähne.
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die anstelle der ehemaligen Zähne in den Kiefer eingesetzt werden. Sie bestehen in der Regel aus Titan, das als gut körperverträglich gilt.   

Einteilige Implantate bestehen aus einem Stück. Nach dem Einsetzen des Implantats ragt der sog. Implantatpfosten aus dem Zahnfleisch heraus. Auf diesem werden Kronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigt.

Zweiteilige Implantate wachsen unter dem Zahnfleisch ein. Nachdem sie eingeheilt sind, werden sie freigelegt. Danach können auf den Implantaten Kronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigt werden.

Welche Vorteile haben Implantate?

Für Ihre Zähne und Ihren Mund

Implantate ersetzen fehlende Zähne als ob es eigene wären.
  • Man muss keine gesunden Zähne für Brücken abschleifen (s.u.)
  • Implantate können Ihnen herausnehmbare Teil- und Vollprothesen ersparen
  • Sie verhindern Knochenabbau im Bereich fehlender Zähne
  • Implantate ermöglichen mehr Kaukraft und Komfort als Prothesen

Für Ihre Lebensqualität

Zahnimplantate geben mehr Sicherheit beim Reden und Lachen.
  • Sie können wieder alles essen, was Sie mögen, weil Zahnersatz mit Implantaten fest sitzt
  • Sie haben eine bessere Geschmacksempfindung als bei Prothesen
  • Sie fühlen sich mit Implantaten weniger "alt" als mit Prothesen
  • Wegen der meist längeren Haltbarkeit von Implantaten sind sie oft wirtschaftlicher als andere Arten von Zahnersatz

Häufige Fragen zu Implantaten

Wie lange halten Implantate?

Grundsätzlich können Implantate ein Leben lang halten - wenn sie gut gepflegt und regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden. Und wenn der Patient bei guter Gesundheit bleibt. Es gibt viele Patienten, die schon 30 Jahre und länger ihre Implantate haben. Implantate haben im Allgemeinen eine längere Haltbarkeit als Zahnbrücken und Prothesen.

Ist eine Implantation nicht schmerzhaft?

Einerseits wünschen sich viele Patienten feste Zähne mit Implantaten. Andererseits haben Sie Angst davor, dass die Behandlung schmerzhaft sein könnte. Hier kommt die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist eine Implantation weitgehend schmerzfrei und viele Patienten benötigen nicht einmal eine Schmerztablette danach.

Wann macht man Implantate?

An Stelle von Zahnbrücken

Für eine Zahnbrücke müssten die Nachbarzähne abgeschliffen werden. Bei Implantaten ist das nicht erforderlich.
Für eine Zahnbrücke müssten die Nachbarzähne abgeschliffen werden. Bei Implantaten ist das nicht erforderlich.
Wenn einer oder wenige Zähne fehlen, gibt es zwei Möglichkeiten, die Lücke zu schließen: Man kann eine Zahnbrücke machen oder Implantate setzen und auf diesen Kronen befestigen. Die Nachteile einer Brücke sind: Dafür müssen (oft gesunde) Nachbarzähne abgeschliffen werden und im Bereich der Lücke bildet sich der Knochen zurück.

Wenn man an Stelle fehlender Zähne ein Implantat setzt, kann man auf diesen Kronen befestigen, die wie natürliche Zähne aussehen und mit denen man wie mit eigenen Zähnen kauen kann. Die Vorteile von Implantaten sind, dass die Nachbarzähne geschont werden und dass sich der Knochen im Lückenbereich nicht abbaut.

An Stelle von Teilprothesen

Wenn viele Zähne fehlen, können mit Implantaten  herausnehmbare Teilprothesen vermieden werden.
Wenn viele Zähne fehlen, können mit Implantaten herausnehmbare Teilprothesen vermieden werden.
Wenn viele Zähne fehlen (vor allem die hinteren), können keine fest sitzenden Brücken mehr gemacht werden. Früher konnten in solchen Fällen nur noch Teilprothesen gemacht werden. Auch dafür mussten oft Zähne abgeschliffen werden und man hatte beim Abbeißen und Kauen kein so sicheres Gefühl.

Heute wollen die meisten Menschen fest sitzende Zähne. Sie wollen herzhaft abbeißen und kauen können. Sie wollen sicher reden und lachen können.

Mit Implantaten werden diese Wünsche Wirklichkeit: Oft genügen schon zwei bis drei Implantate auf jeder Seite, um wieder komplett fest sitzende Zähne zu haben.

An Stelle von Totalprothesen

In vielen Fällen können an Stelle von Totalprothesen feste Zähne mit Implantaten gemacht werden.
In vielen Fällen können an Stelle von Totalprothesen feste Zähne mit Implantaten gemacht werden.
Manche Patienten möchten überhaupt keinen herausnehmbaren Zahnersatz, weil sie sich damit "alt" und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlen. Es stört sie, dass ihr Geschmacks-Empfinden durch die Prothesen eingeschränkt ist. Sie wollen wieder komplett fest sitzende Zähne und auch das ist in vielen Fällen mit Implantaten möglich.

Dazu genügen im Unterkiefer 6-8 und im Oberkiefer 8-10 Implantate. Darauf können Kronen und Brücken befestigt werden, die sich wie eigene Zähne anfühlen. Der Gewinn an Lebensqualität ist unbezahlbar: Man fühlt sich wieder jünger und sicherer. Man ist nicht eingeschränkt beim Essen und man hat wieder das volle Geschmackserlebnis.

Lassen Sie sich beraten!

Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Implantologen-Team
Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Implantologen-Team
Implantatbehandlungen erfordern eine spezielle Ausbildung und langjährige Erfahrung des Zahnarztes. Sie verlangen auch eine sorgfältige Untersuchung und Beratung vor der Implantation. In langjähriger Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Implantologenteam (www.mkg-weiden.de) bieten wir ein gut abgestimmtes Behandlungsmanagement von Diagnose (z.B. Beurteilung der Knochenqualität, Knochenbreite und Höhe), implantologischer Eingriff, chirurgische Nachsorge, prothetische Versorgung bis zur Implantatprophylaxe. Wir beraten Sie gerne, wie Sie mit fest sitzenden Zähnen dank Implantaten Ihr Leben wieder unbeschwert genießen können. Rufen Sie an und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Was sind Zahnimplantate und wie unterscheiden sie sich von anderen Zahnersatzlösungen?

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus biokompatiblem Titan, die chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt werden. Nach einer Einheilzeit von einigen Monaten verwächst das Titan fest mit dem Knochen – ein Vorgang, den Mediziner Osseointegration nennen. Dieser enge Verbund macht Implantate zu einem echten Bestandteil des Körpers.

Auf dem eingeheilten Implantat werden Kronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigt. Das Ergebnis: Zähne, die sich anfühlen und funktionieren wie die eigenen – ohne dass Nachbarzähne abgeschliffen werden müssen und ohne dass sich der Kieferknochen im Lückenbereich abbaut.

Kein anderer Zahnersatz kann die Zahnwurzel wirklich ersetzen. Das macht Implantate zu der derzeit biologisch und funktionell hochwertigsten Lösung bei fehlenden Zähnen.

Welche Vorteile haben Implantate gegenüber Brücken und Prothesen?

Implantate bieten gegenüber anderen Zahnersatzlösungen entscheidende medizinische und persönliche Vorteile:

  • Knochenerhalt: Im Bereich eines fehlenden Zahns baut sich der Kieferknochen ohne Wurzel langsam ab. Implantate ersetzen die Wurzel und erhalten den Knochen dauerhaft – das schützt auch das Gesichtsprofil.
  • Nachbarzähne bleiben geschont: Bei einer Brücke müssen die Zähne links und rechts der Lücke beschliffen werden, auch wenn sie kerngesund sind. Implantate kommen ganz ohne das aus.
  • Volle Kaukraft: Implantate übertragen Kaukräfte direkt auf den Knochen, wie natürliche Zähne es tun. Das ermöglicht eine Kaukraft, die Prothesen nicht erreichen können.
  • Fester Sitz: Implantatgetragener Zahnersatz sitzt so sicher, dass er sich beim Kauen, Reden und Lachen wie die eigenen Zähne anfühlt – kein Rutschen, kein Drücken.
  • Langlebigkeit: Gut gepflegte Implantate können ein Leben lang halten. Viele Patienten tragen ihre Implantate seit 30 Jahren und länger.

All das zusammen bedeutet: mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit im Alltag und ein natürlicheres Körpergefühl.

Ist eine Implantatbehandlung schmerzhaft?

Diese Sorge treibt viele Patienten um – und die Realität überrascht die meisten angenehm. Die eigentliche Implantation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass der Eingriff selbst weitgehend schmerzfrei ist. Viele Patienten berichten im Nachhinein, dass eine Zahnextraktion unangenehmer war als die Implantatoperation.

Nach dem Eingriff können für einige Tage leichte Schwellungen und ein Druckgefühl auftreten – das ist eine völlig normale Reaktion des Körpers und klingt rasch ab. In den meisten Fällen reichen einfache Schmerzmittel aus; viele Patienten brauchen nach der Implantation gar keine.

Wir nehmen sich vor der Behandlung ausreichend Zeit, alle Fragen zu beantworten und für ein entspanntes Umfeld zu sorgen.

Wie lange dauert eine Implantatbehandlung von der Planung bis zum fertigen Zahn?

Die Gesamtdauer hängt von der individuellen Situation ab, gliedert sich aber in der Regel in drei Phasen:

  • Planung: Anhand moderner Röntgenaufnahmen und ggf. eines 3D-Scans des Kiefers planen wir gemeinsam mit unserem Implantologenteam den genauen Ablauf.
  • Implantation: Der operative Eingriff ist ambulant und dauert je nach Anzahl der Implantate meist ein bis zwei Stunden.
  • Einheilphase: Das Titan verwächst mit dem Kieferknochen – dieser Prozess dauert je nach Knochenqualität und Lage im Kiefer etwa drei bis sechs Monate. Danach wird der endgültige Zahnersatz befestigt.

In manchen Fällen ist eine Sofortversorgung möglich: Implantat und provisorische Krone werden am gleichen Tag gesetzt. Ob das bei Ihnen infrage kommt, klären wir im Beratungsgespräch.

Wie lange halten Zahnimplantate?

Grundsätzlich können Implantate ein Leben lang halten – wenn sie gut gepflegt und regelmäßig kontrolliert werden. Viele Patienten tragen ihre Implantate bereits 30 Jahre und länger. Implantate haben damit im Allgemeinen eine deutlich längere Haltbarkeit als Zahnbrücken oder Prothesen.

Entscheidend für die Langlebigkeit sind eine sorgfältige tägliche Mundhygiene (Zahnbürste, Zahnseide, Interdentalbürsten), regelmäßige professionelle Zahnreinigung sowie die Kontrolle durch den Zahnarzt.

Rauchen erhöht das Risiko für Entzündungen rund um das Implantat (Periimplantitis) und verkürzt die Lebensdauer. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut auch seinen Implantaten etwas Gutes.

Für wen sind Zahnimplantate geeignet – und wann nicht?

Implantate sind grundsätzlich für fast alle Erwachsenen geeignet, die einen oder mehrere Zähne verloren haben – ob einen einzelnen Zahn, mehrere Zähne oder alle Zähne. Voraussetzung ist ein ausreichend vorhandener Kieferknochen und eine stabile allgemeine Gesundheit.

In manchen Situationen ist eine sorgfältige Vorabklärung nötig: Bei stark abgebautem Knochen kann ein Knochenaufbau vorgeschaltet werden. Bestimmte Grunderkrankungen oder Medikamente erfordern eine individuelle Einschätzung.

All diese Fragen klären wir gemeinsam mit Ihnen und unserem erfahrenen Implantologenteam (www.mkg-weiden.de) – von der Diagnose über die Planung bis zur prothetischen Versorgung aus einer Hand.

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