Sicherer Sitz für die "Dritten"
- Die Prothesen sitzen schlecht und es kommt immer wieder zu Druckstellen
- Man fühlt sich unsicher beim Reden und Lachen
- Es setzen sich Speisereste unter den Prothesen fest
- Man muss zwischendurch immer wieder auf die Toilette, um sie zu reinigen
- Man kann nicht mehr alles essen, was man mag
- Man schmeckt auch nicht mehr so gut wie früher
- Haftcreme hilft nur vorübergehend und es ist jedes mal eine umständliche Prozedur, sie wieder zu entfernen
So bekommen Prothesen wieder einen sicheren Halt

Neue Lebensqualität mit fest sitzenden Prothesen

- Dadurch kommt es weniger oft zu Verdauungsproblemen
- Das Essen schmeckt wieder besser, weil die Prothesen zierlicher gestaltet werden können und nicht mehr den ganzen Gaumen bedecken
- Sie fühlen sich sicherer beim Reden und Lachen und müssen keine Angst mehr haben, die Prothesen könnten Ihnen "in´s Wort fallen"
- Es gibt keine Druck- und Reibestellen mehr, weil die Prothesen nicht mehr wackeln und sich nicht mehr hin- und herbewegen
- Sie brauchen keine lästige Haftcreme mehr
Häufige Fragen zu implantatgestütztem Zahnersatz
Was ist implantatgestützter Zahnersatz – und für wen eignet er sich?
Implantatgestützter Zahnersatz ist eine Kombination aus Implantaten und einer Prothese: Die Implantate sitzen fest im Kieferknochen und dienen als stabiles Fundament, auf dem sich die Prothese sicher verankern lässt – entweder durch Einrasten in spezielle Halteelemente (herausnehmbar) oder durch festes Einzementieren (festsitzend).
Diese Lösung eignet sich besonders für Patienten, die bereits eine lockere oder schlecht sitzende Prothese tragen und sich mehr Stabilität wünschen. Auch für Menschen, die viele oder alle Zähne verloren haben und keine konventionelle Prothese ohne festen Halt möchten, ist implantatgestützter Zahnersatz die wirkungsvolle Alternative.
Selbst bei stark abgebautem Kieferknochen ist diese Versorgungsform in vielen Fällen möglich – ggf. nach einem vorbereitenden Knochenaufbau.
Wie viele Implantate werden benötigt, um einer Prothese festen Halt zu geben?
Das hängt davon ab, ob die Prothese herausnehmbar oder vollständig festsitzend sein soll:
- Unterkiefer, herausnehmbar: Bereits zwei Implantate reichen oft aus, um eine Totalprothese deutlich sicherer zu verankern als ohne. Die Prothese rastet auf den Implantaten ein und kann zur Reinigung herausgenommen werden.
- Unterkiefer, festsitzend: Für vollständig festsitzende Kronen und Brücken werden in der Regel vier bis sechs Implantate im Unterkiefer benötigt.
- Oberkiefer: Da der Knochen im Oberkiefer oft weicher ist, werden für festsitzenden Zahnersatz meist sechs bis acht Implantate gesetzt.
- Teilprothesen: Bei vielen fehlenden Backenzähnen genügen oft zwei bis drei Implantate pro Seite, um wieder vollständig festsitzende Zähne zu ermöglichen.
Den genauen Bedarf klären wir anhand von Röntgenaufnahmen und einer 3D-Kieferanalyse im Beratungsgespräch.
Welche Vorteile bietet implantatgestützter Zahnersatz gegenüber einer konventionellen Prothese?
Der entscheidende Vorteil ist der feste Halt: Eine auf Implantaten sitzende Prothese rutscht nicht, wenn man beißt, kaut, lacht oder spricht. Das gibt eine Sicherheit zurück, die viele Prothesenträger lange vermisst haben.
- Mehr Kaukraft: Implantate übertragen Kaukräfte direkt auf den Knochen. Das ermöglicht eine deutlich höhere Kaukraft als bei einer rein auf dem Zahnfleisch aufliegenden Prothese – und damit mehr Genuss beim Essen.
- Knochenerhalt: Auch unter einer implantatgestützten Prothese bleibt der Kieferknochen besser erhalten, weil die Implantate ihn dauerhaft stimulieren.
- Kein störender Gaumenanteil: Bei ausreichend vielen Implantaten kann der Gaumenanteil der Prothese oft entfallen – das verbessert die Geschmacksempfindung erheblich.
- Lebensqualität: Viele Patienten berichten, dass sie sich mit implantatgestütztem Zahnersatz deutlich sicherer und jünger fühlen – beim Essen, im Gespräch und im sozialen Leben.
Kein lästiges Haftcreme-Auftragen mehr: Implantatgestützter Zahnersatz sitzt zuverlässig – ganz von allein.
Ist implantatgestützter Zahnersatz auch möglich, wenn der Kieferknochen schon stark abgebaut ist?
Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Wenn der Knochen nicht mehr ausreicht, um Implantate direkt zu setzen, kann zunächst ein Knochenaufbau (sog. Augmentation) durchgeführt werden. Dabei wird der fehlende Knochen durch körpereigenes Material oder hochwertigen synthetischen Knochenersatz ergänzt, bevor die Implantate eingesetzt werden.
Alternativ gibt es Implantatkonzepte, die auch bei verringertem Knochen ohne aufwändigen Aufbau funktionieren – zum Beispiel durch schräg gesetzte oder besonders lang gestaltete Implantate.
Ob und welcher Weg in Ihrer Situation sinnvoll ist, klären wir anhand einer modernen 3D-Röntgenaufnahme im Beratungsgespräch – gemeinsam mit unserem erfahrenen Implantologenteam.
Wie wird implantatgestützter Zahnersatz gepflegt?
Die Pflege ist weniger aufwändig als viele denken:
Herausnehmbarer Zahnersatz wird täglich herausgenommen und gründlich mit einer Prothesenreinigungsbürste und spezieller Prothesenreinigungscreme gereinigt. Über Nacht lagert er in klarem Wasser oder einer Reinigungslösung. Das Zahnfleisch und die Implantate werden täglich mit einer weichen Zahnbürste und Interdentalbürsten gereinigt.
Festsitzender Zahnersatz wird wie natürliche Zähne gepflegt: tägliches Bürsten, Reinigung aller Zwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.
In beiden Fällen ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis besonders wichtig: Sie hält Zahnfleisch und Implantatumgebung gesund und sichert die Langlebigkeit der Versorgung.

